Der Funke soll überspringen
Idstein JazzFestival vom 20. – 22. Juni 2008
Musikalischer Leiter des IdsteinJazzFestivals verspricht ein intensives Musikerlebnis
Ob eine Band dafür bekannt ist, dass bei ihrem Spiel der Funke überspringt, war für den musikalischen Leiter Frank Reichert ein wesentliches Kriterium zur Auswahl der 62 beim „Idstein JazzFestival 2008“ präsentierten Formationen. Und weil im letzten Jahr Peter Autschbachs Gruppe „Terminal A“ mit einem auf das Publikum herniederprasselnden Jazz-Rock-Gewitter Begeisterungsstürme auslöste, wird der bundesweit renommierte Gitarrist bei der vom 20. bis zum 22. Juni 2008 steigenden Jazzparty erneut in der nassauischen Residenzstadt auftreten. Ebenso verhält es sich mit der beim Local-Heroes-Wettbewerb 2005 ausgezeichneten Newcomer-Band „Ben*Jammin“, die mit hippen Pop-Rhythmen besonders die jungen Fans zum Mitsingen und Mitspringen veranlasste.
„Hervorragende Musiker, die mit Idealismus dazu beitragen, dem Publikum vor einer faszinierenden Fachwerkkulisse auf tollen Bühnen ein unvergessliches Erlebnis zu bieten, sind für uns die erste Wahl“, stellt Reichert fest. Dabei richtet sich das vielseitige Angebot sowohl an diejenigen Besucher, die vor allem die Atmosphäre und unterhaltende Musik genießen wollen, als auch an das in Sachen Jazz erfahrene Fachpublikum. Das Augenmerk letzterer lenkte Reichert bei der Programmvorstellung im Idsteiner Rathaus auf den WDR-Jazzpreisträger Sebastian Sternal, der als Pianist und Komponist aus europäischer Klassik und folkloristischer Musik einen individuellen Jazz auf internationalem Niveau entwickelt. Ebenso hat sich Gitarristin Susan Weinert dank virtuoser Technik und innovativen Kompositionen einen festen Platz in der internationalen Jazz-Liga erspielt. Mit Olaf Schönborn, so Reichert weiter, ist ein renommierter Latin-Funk-Jazzer der Mannheimer Szene vertreten, während Sängerin Elke Diepenbeck eine feste musikalische Größe im Rhein-Main-Gebiet darstellt. Die Liste prominenter Namen ließe sich noch lange weiterführen, stellt Reichert fest und nennt etwa mit der „Barrelhouse Jazzband“ eine der im Bundesgebiet populärsten Oldtime-Jazzformationen oder mit dem „Landes Jugend Jazz Orchester Hessen“ eine preisgekrönte Institution.
Über individuelle Pfade zwischen den zehn Open-Air-Bühnen kann der Besucher während des dreitägigen Events ausschließlich Oldtime-Jazz hören, Swing, Bebob und Latin oder aber sich eine bunte Mischung zusammenstellen. Vielleicht sucht er sich auch eine Nische, etwa das große Rock-Spektakel mit der „Tina Turner Revival Show“ oder die Rock’n’Roll-Party mit „The wild Bobbin‘ Baboons“.
Das komplette Programm findet man auf der neu gestalteten Homepage im Internet unter www.idstein-jazzfestival.de oder man lässt es sich per Post kostenlos zuschicken. Tel: 06126/78-614, e-mail: jazzfestival@idstein.de
Unterstützt wird das Idstein JazzFestival von der Bitburger Braugruppe, der Nassauischen Sparkasse und der Süwag Energie AG.
Mit der Bitte um Veröffentlichung. Abdruck frei. Beleg erbeten.
