Danke!

Das Idstein JazzFestival 2011 sagt danke.
Es war wieder richtig klasse!

Die Festivalorganisatoren bedanken sich ganz herzlich beim begeisterungs-fähigen Publikum und den vielen, vielen großartigen Künstlern, die bei uns zu Gast waren. Drei aufregende Tage lang haben sie uns mit ihren „Heavytones“ angesteckt oder mit ihrer Musik-Art zum Staunen und Träumen gebracht. Die ganze Altstadt war erfüllt von inspirierenden Klängen – ein Jahr müssen wir davon jetzt zehren.
Wir finden: Das Idstein-Festival ist auf gutem Kurs. Die Presse lobt uns, das verjüngte Konzept geht für jeden sicht- und hörbar auf.
Liebe Fans, kreuzen Sie schon mal den 15. bis 17. Juni 2012 im Kalender an. Da steigt das nächste Idstein JazzFestival und wir versprechen Ihnen schon jetzt ein mindestens genauso spannendes Programm wie dieses Jahr.
Danke auch, liebe Sponsoren, ohne Ihr Engagement ginge es nicht. Kann man ruhig mal sagen.
In einem Jahr sehen wir uns wieder! Wir freuen uns schon.

“Jazz-Szenen” – Fotoausstellung von Jörg Becker

“Jazz-Szenen”
40 Jahre Jazzfotografie
Fotoausstellung von Jörg Becker
anlässlich des Idstein JazzFestivals 2011

Anlässlich des Idstein JazzFestivals 2011 ist Jörg Becker zu Gast in den Räumen der Nassauischen Sparkasse Idstein.

Hierzu lädt die Nassauische Sparkasse alle Interessierten sehr herzlich zur Vernissage am

Mittwoch, den 15. Juni 2011 um 19.00 Uhr
ein.

Jörg Becker, geboren 1950 in Berlin, lebt in Ditzingen bei Stuttgart.
Seit 1969 beobachtet Jörg Becker als Fotograf – vor und hinter der Bühne – die Musikszene mit dem Schwerpunkt Jazz. So kann er ideal seine Leidenschaft zur Musik in passenden Bildern zum Ausdruck bringen. Dabei konnte Jörg Becker im Lauf der Jahre alle Größen des Jazz fotografieren. Seine Fotos werden regelmäßig in verschiedenen Fachzeitschriften wie zum Beispiel „Jazz Podium“ und „Jazzthetik“ sowie in Tageszeitungen und Fachbüchern veröffentlicht. Außerdem arbeitet Jörg Becker noch für Schallplattenfirmen und Fernsehanstalten.

Gezeigt werden unter anderem Fotos von Art Blakey, Albert Mangelsdorff, Miles Davis, Duke Ellington, Wolfgang Dauner, Oscar Peterson, Ornette Coleman, Dizzy Gillespie, Dave Brubeck, Klaus Doldinger, B.B. King, Herbie Hancock und Paul Kuhn.

Die Ausstellung, die noch bis zum 30. Juni 2011 zu sehen sein wird, ist geöffnet während der Schalterstunden der NASPA und zum Idstein JazzFestival am Samstag, 18. Juni von 16.00 – 21.00 Uhr und am Sonntag, 19. Juni von 11.00-18.00 Uhr.

Weitere Informationen beim Verkehrsverein Idstein e.V., Tel.: 06126/78-614, E-Mail: jazzfestival@idstein.de.Das komplette Festivalprogramm finden Sie im Internet unter www.idstein-jazzfestival.de

jazz@kids

„Wir können eigentlich alle Instrumente spielen, die es gibt: Gitarre, Klavier, Bass, Schlagzeug, Gießkanne, Gummistiefel und singen,“ verkündet Mike, die eine Hälfte des Kinder-Entertainment-Duos Philis und Mike. Die zwei haben Erfolg mit einer erfreulichen Idee: Sie machen Musik und lustig-hintersinnige Lieder auf Augenhöhe mit ihrem Publikum.

Sie tragen gelbe Anzüge in abwaschbarer Ausfertigung, sie nehmen sich selbst auf die Schippe, aber ihre Zuhörer, die nehmen sie ernst. Die beiden Kölner haben sich mit inzwischen sechs CDs und ungewöhnlichen Liedern über Nutella, Zank & Schmollos einen Namen als Familienunterhalter gemacht.
Ihre Musik ist ein kunterbunter Mischmasch aus radiotauglichen Rockschlagern („Ganz vorne bin ich nur in der Schule/direkt vorm Lehrer“) und verspieltem Rap, der auch in anspruchsvollen Ohren gut ankommt. Die Eltern dürfen mitwippen, und ihre Sprösslinge freuen sich über schlaue Kinderlieder, die ohne erhobenen Zeigefinger und auf naiv getrimmte Arrangements auskommen.
„Kinder sind die ehrlichsten Zuhörer,“ erklärt Philis. „Wenn sie dich gut finden, lieben sie dich, wenn sie dich doof finden, lassen sie dich einfach auf der Bühne stehen und gehen spielen. Bei uns gehen sie aber eigentlich nie spielen.“
Philis und Mike sind ein Familien-Highlight des Festivals. Mit ihrer Verpflichtung betätigt sich Programmgestalter Frank Reichert mal wieder als „Rattenfänger von Idstein“. Reichert umwirbt in weiser Voraussicht auch das jüngere Publikum, und lockt so neue Generationen von Musikfans aufs JazzFestival.
So können Teens und Twens zu Pop-Acts wie den Heavytones oder Cris Cosmo abfeiern, womöglich entdecken sie im Vorbeigehen aber auch die vielen Spielarten und Innovationskraft des heutigen Jazz.
Am Samstagvormittag startet unter dem Motto „jazz@kids“ auf sechs Festivalbühnen eine große Leistungsschau der hiesigen Nachwuchsmusiker. Die Musikschulen aus Idstein und Hünstetten sowie die Limes- und Pestalozzischule u.a. sind mit diversen Ensembles vertreten.
Später können Heranwachsende Big Bands wie „Coming Up“ oder die „JuBiBa“ erleben, deren Musiker kaum älter als sie selbst sind. Oder sie bestaunen „Kicks & Sticks“, das vielfach ausgezeichnete Landesjugendjazzorchester Hessen, in dem junge Musiker mit Profi-Ambitionen Klasse beweisen. Oder sie lassen sich von Twentysomethings wie Hannah Köpf, Tom und Jenny oder Klaus Heidenreich überraschen, die völlig unterschiedliche Musik hervorbringen, mal eingängig, mal experimentell, mal virtuos intellektuell.
Das fassettenreiche Idstein JazzFestival, es verspricht ein bleibendes Erlebnis für kleine, große, erfahrene wie unschuldige Musikhörer zu werden.

jazz@kids.
Samstag 18.06.2011 , Vorprogramm ab 11.00 Uhr, auf 6 Bühnen
JuBiBa – Junge Big Band der Musikfreunde Idstein. Samstag, 18.06. 2011, 15.00 Uhr, Naspa-Bühne Löherplatz
Coming up. Samstag, 18.06.2011, 18.30 Uhr, Naspa-Bühne Löherplatz
Kicks & Sticks, Sonntag, 19.06.2011, 11.30 Uhr, Naspa-Bühne Löherplatz
Philis und Mike live mit Band. Sonntag, 19.06.2011, 15.00 Uhr, Naspa-Bühne Löherplatz
Hannah Köpf Band. Sonntag, 19.06.2011, 16.00 Uhr, Bühne Börnchen

Unterstützt wird das Idstein JazzFestival von der Nassauischen Sparkasse, der Idsteiner Zeitung und der Süwag Energie AG, sowie von vr bank Untertaunus, Black&Decker GmbH, Fraport AG, innomatec Test- und Sonderanlagen GmbH, INSIGHT Health GmbH, Jack Wolfskin GmbH, Kelterei Heil, Kommunale Wohnungsbau GmbH Rheingau-Taunus, Rhein-Main-Verkehrsverbund, Schoofs Immobilien GmbH Frankfurt, SkodaAuto Deutschland, Tournesol Idstein, Vectus Verkehrsgesellschaft

Weitere Informationen beim Verkehrsverein Idstein e.V., Tel.: 06126/78-614, E-mail: jazzfestival@idstein.de.
Das komplette Festivalprogramm finden Sie im Internet unter www.idstein-jazzfestival.de

Aufgeklärt schunkeln

Wenn Madonna jodeln lernt! Die weitgereisten Österreicher GLOBAL KRYNER überwältigen mit einer überschäumenden Melange aus oberkrainer Volksmusik, Latin, Jazz, und bissig verfremdeten Pophits. Am Eröffnungsabend des Idstein JazzFestivals 2011 heißt es: Jo-ho-la-di-hü, Amigos de Idstein.

Er wollte das alles nicht länger einsehen. Christof Spörk, ein streitbarer und etwas zappeliger Österreicher, Doktor der Philosophie, ehemaliger Politikjournalist, gelernter Klarinettist und talentierter Kabarettist, dieser Mann also konnte nicht begreifen, warum Volksmusik im Schunkel-Ghetto der Generation 50+ eingesperrt sein soll. Warum Radiohits bei Schöngeistern verpönt sein müssen. Warum Groove und Folklore so selten zusammen gehen.
Spörk machte das für ihn naheliegende. Er heiratete eine Kubanerin fürs private Glück, und er sammelte exzellente Musiker um sich, die seine Klang-Vision verstanden. Mit ihnen zusammen kreierte er eine neue Art Volksmusik, mitreißend und beschwingt, gleichzeitig verrückt und bodenständig, die imstande ist, sämtliche Barrieren zwischen alt und jung, ernst und populär, im Nu einzureißen. Und dabei so originell und zugleich vertraut klingt, dass alle Welt sich fragt, warum vor Spörk da noch keiner drauf gekommen ist.
Mit virtuos inszeniertem Akkordeon, Gitarre, Posaune, Trompete, Klarinette und der einnehmenden Sängerin Sabine Stieger knöpfen sich Spörks Global Kryner Gassenhauer wie „Eye of the Tiger“, „Amadeus“ oder Madonnas „Like a Virgin“ vor, und erlösen sie im funky Sound alpiner Volksmusik von der Peinlichkeit des Bräsigen, die sich im Laufe der Jahre auf ihnen abgelagert hat.
Und gerade wenn man denkt, den Trick durchschaut zu haben, wechselt Entertainer Spörk das Programm, und zelebriert einen Tempowechsel mit Salsa-Rap. Getreu dem Motto: „Erwarte das Unerwartete“.
Vom Geheimtipp zur großen Nummer: Ihre mitreißende musikalische Globetrotterei brachte der Band Sendezeit auf arte, Einladungen von vielen Jazzfestivals, gute CD-Verkäufe und später sogar den Sieg bei der österreichischen Vorauswahl zum Eurovision Song Contest 2005 ein.
Inzwischen haben die Global Kryner ihre vierte CD draußen. Auf der haben sie ihre Klangfarben zwischen Folklore, Funk und hörbarem Jazz weiter perfektioniert. Humorvolle Eigenkompositionen runden das nach wie vor unberechenbare Programm ab. Auch die Instrumentalsoli sind wieder vom Allerfeinsten.
Das sorgt Live erfahrungsgemäß für manchen Gänsehautschauer. Im mitreißenden Groove der Global Kryner können sich am Ende jung und alt, wild und mild miteinander in den Armen liegen und sozusagen aufgeklärt schunkeln. Wenn das keine kulturhistorische Leistung ist.

Global Kryner. Freitag, 17. Juni 2011, 22.00 Uhr, Naspa-Bühne Löherplatz

Unterstützt wird das Idstein JazzFestival von der Nassauischen Sparkasse und der Süwag Energie AG.

Weitere Informationen beim Verkehrsverein Idstein e.V., Tel.: 06126/78-614, E-mail: jazzfestival@idstein.de.Das komplette Festivalprogramm finden Sie im Internet unter www.idstein-jazzfestival.de

Mit Schwung, Charme und None

England, du hast es besser. Nach Amy Whinehouse und Jamie Cullum macht sich der jungenhafte PADDY MILNER auf, mit poppigem Blues-Jazz alle Herzen im Sturm zu erobern. Der Pianist und freigeistige Songwriter ist ein farbig schillerndes Glanzlicht des Idstein JazzFestivals vom 17.-19. Juni 2011.

Wenn Paddy Milner seine Boogie-Woogie-Kaskaden abfeuert, kriegt man Angst ums Klavier. So ekstatisch hämmert der Wahl-Londoner aus Schottland auf die schwarz-weißen Tasten ein. Eindrucksvoll zu hören ist dieser kraftvoll-mitreißende Stil auf seinem fetzigen Neuarrangement von Dave Brubecks „Unsquare Dance“, das sogar den Komponisten selbst beeindruckte: „Paddy Milner bläst mich weg! Ich würde keine einzige Note ändern.“
Milners schon fast kuriose Virtuosität ist freilich nur ein Erkennungszeichen unter anderen. Als Sänger wirkt Milner sympathisch ungeschliffen, als Musiker ist er ein Freigeist, der sich ungeniert bei Blues, Funk, Easy-Jazz, rhapsodischer Klassik und Ska bedient, als Songschreiber kann er schamlos radiotauglich sein – all das zusammen macht den ganz speziellen, verspielten Paddy-Milner-Charme aus.
Der Jazzpianist kommt locker und ungezwungen rüber, und kann trotz jungenhafter Ausstrahlung auf eine fast schon zwanzigjährige Karriere zurückblicken. Als 13-jähriger trat er als Jerry-Lee-Lewis-Imitator auf, mit 19 debütierte er mit der CD „21st Century Boogie“, die in England aufhorchen ließ. Danach studierte er am renommierten King’s College in London.
2005 erweckte er das alt-ehrwürdige Label Bronze (Uriah Heep, Mötörhead) mit seiner zweiten Platte zu neuem Leben: Auf Empfehlung von Roxy Musics Phil Manzarena beschloss Labelgründer Gerry Bron, seinen Laden wieder zu eröffnen, mit Paddy Milner als erstem Künstler. Dessen Platte „Walking on Eggshells“ toppte in Frankreich die „Jazz&Blues“-Charts.
Nun steht die Veröffentlichung seines vierten Albums „Old, New, Borrowed, Blue“ kurz bevor. Auf dem präsentiert sich Paddy Milner zwar gereifter, aber ungebrochen eklektisch und modern. Poppige Eigenkompositionen folgen auf Coverversionen von Rihanna, Jay-Z, Nirvana, dazwischen gibt’s Blues-Klassiker von Robert Johnson oder Muddy Waters. Natürlich stehen Tasteninstrumente und Milners Stimme im Mittelpunkt des Spektakels, authentisch-galoppierende Percussion rundet das Bild ab.
Live und mit Bandbegleitung ist diese unwiderstehliche Mischung ein Selbstgänger. Paddy Milner ist ein Musikverrückter, der keine Grenzen kennt. Und ein völlig neues Publikum für Jazz begeistern will, mit Abgeh-Jazz, Star-Frisur und Sinn für Selbstironie.
Paddy Milner. Samstag, 18. Juni 2011, 22.00 Uhr, innomatec-Bühne Schlossgasse
Weitere Informationen beim Verkehrsverein Idstein e.V., Tel.: 06126/78-614, E-Mail: jazzfestival@idstein.de.Das komplette Festivalprogramm finden Sie im Internet unter www.idstein-jazzfestival.de
Unterstützt wird das Idstein JazzFestival von der Nassauischen Sparkasse und der Süwag Energie AG.

No, No, No trifft Yeah, Yeah, Yeah!

„Rehab“ von Amy Whinehouse, im Original-Sound der Fab Four: Die Re-Beatles verblüffen mit musikalischen Kabinettstücken der Extraklasse. Die Mainzer sind ein Must-See des Idstein JazzFestivals 2011, das den Fans auch echte Pop- und Groove-Attraktionen bietet.

„They Tried to Make Me Go to Rehab, But I Said No, No, No“, krächzte Soul-Sensation Amy Whinehouse in ihrem Welthit. Die Pilzköpfe Andrew, Martin, Hannes & Chris, alias „The ReBeatles Project“, covern den Song im „Yeah! Yeah! Yeah!“-Stil der frühen Fab Four. Und es funktioniert! Das muss man gehört haben, um es zu glauben.
Mit pfiffigen Ideen, klassischem London-Look und einem perfekten Sound à la Swinging-Sixties wurden die Re Beatles binnen fünfzehn Jahren zum bundesweit bestaunten Kultquartett. Auf ihrer aktuellen CD „Get Back“ knöpften sich die Mainzer Megahits von P!nk („Get The Party Started“), Robbie Williams („Let Me Entertain You“), Lady Gaga („Poker Face“) oder eben Amy Whinehouse vor.
Diese doppelte freche Hommage an die überlebensgroße Ahnengalerie des Pop-Olymp brachte ihnen Besprechungen von RTL, „Bild“ bis „Stern“, und sorgt live regelmäßig für einen Heidenspaß. Die smarten Recycling-Beatles sind nicht nur gut, sie sind gut drauf und verwandeln ihre Auftritte in eine regelrechte Revival-Fete.
Die anderen Pop-Highlights des IdsteinFestivals 2011 sind etwas Groove-lastiger. Stefan Raabs funky Hausband, die aus dem Fernsehen bekannten Heavytones, begleiten Teen-Idol Christian „Dursti“ Durstewitz bei seinen Rockpopsongs. Ein guter Ruf eilt auch Cris Cosmo voraus. Der ehemalige Straßensänger erfreut seine Fans mit sommerlich-entspannten Latin-Reggae-Pop-Nummern und sympathischen deutschen Texten.
Echte Groove-Spezialisten gibt es natürlich auch einige. Zum Beispiel, nomen est omen, „The Groove“, das Quartett des abgebrühten Jazz-Gitarristen Ali Claudi. Der Rheinländer und seine Mitstreiter zelebrieren den mitreißenden Souljazz der 60er Jahre à la Cannonball Adderley und T-Bone-Walker, der heute wieder schick und trendy ist. Das, was andere samplen, „The Groove“ spielen es live.
Last but not least: Wenn die Brass-Band „Marshall Cooper & The Phonky Deputies“ zur Attacke auf Gospel, Filmmusik, Herb Alpert und Rammstein (!) bläst, klingt das überraschend homogen und stimmig. Der Mainzer Trompeter Manuel Hilleke hat hier eine postmoderne, exzellent aufspielende Dixie-Mariachi-Kapelle aus dem Boden gestampft, die besten Groove mit Herz und Witz zusammenbringt.

The ReBeatles Project. Sonntag, 19. Juni 2011, 18.00 Uhr, vr-bank Bühne Rathaus
Cris Cosmo. Freitag 17. Juni 2011, 19.30 Uhr, Naspa-Bühne Löherplatz
The Groove. Samstag 18.06.2011, 19.00 Uhr, vr bank-Bühne Rathaus
Marshall Cooper & The Phonky Deputies. Sonntag 19.06.2011, 15.30 Uhr,
vr bank-Bühne Rathaus

Unterstützt wird das Idstein JazzFestival von der Nassauischen Sparkasse und der Süwag Energie AG.

Weitere Informationen beim Verkehrsverein Idstein e.V., Tel.: 06126/78-614, E-mail: jazzfestival@idstein.de.
Das komplette Festivalprogramm finden Sie im Internet unter www.idstein-jazzfestival.de

Unser Star für Idstein

Eins muss man Stefan Raab lassen. Was der Fernseh-Entertainer anfasst, wird zu Gold. Sein Zögling Lena Meyer-Landrut errang Unsterblichkeit durch den Grand-Prix-Sieg 2010. Raabs erster Coup war einst der Soulsänger Max Mutzke, der eine respektable Karriere hingelegt hat, und auf dem letztjährigen Idstein JazzFestival in großem Stil abräumte. Und diesmal?

Diesmal gastiert Stefan Raabs Hausband aus seiner Sendung „TV-Total“, die „Heavytones“, in Idstein. Sie begleitet einen weiteren Teen-Helden aus der Raab-Schule: den Pop-Sympathen Christian „Dursti“ Durstewitz.
Auch der schlaksige Sänger wurde durch die Raab-Sendung „Unser Star für Oslo“ einem großen Publikum bekannt. Zwar zog Durstewitz in der Schlussrunde gegen Lena Meyer-Landrut den Kürzeren. Aber er erwarb sich mit seiner ungezwungenen Art und seiner frischen Musikalität in kurzer Zeit viele Fans.
Dabei legt der 22-jährige Wert auf die Feststellung: „Ich bin kein Casting-Fuzzi!“. Durstewitz schreibt seine Songs selbst, er singt recht souverän, spielt mehrere Instrumente, und vor allem: Er hat eine tolle Bühnenpräsenz. Durstewitz trifft das Herz seiner jugendlichen Anhänger. Manchmal reichen ihm eine Akustikgitarre und eine entwaffnende Ansage, um sein Publikum um den kleinen Finger zu wickeln.
Ende 2010 veröffentlichte er sein CD-Debüt „Let Me Sing“, wo er sich mit gut gemachten, flotten Songs und extra-zotteliger Mähne als Dein-Popstar-von-nebenan präsentiert. Der Charmebolzen verspricht schon alleine eine klasse-Show – aber er kommt ja nicht alleine!
Sondern mit einer Hammer-Band, die durch buchstäblich tausende Fernseh- und Liveauftritte zum vielleicht erfahrensten Funk&Soul-Kollektiv Deutschlands herangereift sind: Die „Heavytones“ spielten nicht nur die beiden Nummer-eins-CDs von Meyer-Landrut ein und begleiteten sie Anfang des Jahres bei der Vorauswahl für den Grand-Prix 2011. Zuvor spielten sie schon mit James Brown, Michael Bublé, Stefanie Heinzmann oder Till Brönner. Unter anderem.
Funk, Rock, Soul und Jazz schütteln die „Heavytones“ mit beeindruckender Präzision aus dem Ärmel. Schlagzeuger Herbert Jösch ist so etwas wie die Keimzelle der Band. Ende der 70er Jahre trommelte Jösch noch bei der Landesjugend-Bigband-Rheinland-Pfalz, Ende der 90er begleitete er Guildo Horn, lernte Stefan Raab kennen, und stellte für den Maestro 2001 eine achtköpfige Super-Profi-Band zusammen. Der Rest ist Musikgeschichte.
Und hier sind sie nun live zu bestaunen: Das Idstein JazzFestival präsentiert Fernsehstars, die auf der großen Bühne zeigen wollen, dass sie zu recht ganz oben stehen. Wir freuen uns auf einen Gold-Auftritt von den „Heavytones“ und Christian „Dursti“ Durstewitz!

Die Heavytones feat. Christian „Dursti“ Durstewitz. Samstag, 18. Juni 2011, 22.15 Uhr, Naspa-Bühne Löherplatz

Unterstützt wird das Idstein JazzFestival von der Nassauischen Sparkasse und der Süwag Energie AG.

Weitere Informationen beim Verkehrsverein Idstein e.V., Tel.: 06126/78-614, E-mail: jazzfestival@idstein.de.
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Zurück in die Zukunft

Freunden des Classic-Jazz bietet das Idstein JazzFestival zahlreiche Top-Acts, von mächtigen Bigband-Jumbos bis hin zu selbstironisch angehauchten Retro-Stilisten. Wenn etwa „Wilhelm Wolf & Die möblierten Herren“ zum Tanztee bitten, klingt das so herrlich gestrig, dass man meint, das Grammophon im Hintergrund knistern zu hören.

Opern- und Musicalsänger Wilhelm Wolf hat eine wandlungsfähige Stimme und die Fähigkeit zu salbungsvoller Intonation. Eigentlich könnte er der siebte Comedian Harmonist sein, aber die sind ja nicht mehr. Deshalb hat er sich versierte Begleitmusiker („möblierte Herren“) geangelt, sie in Frack und Fliege gesteckt, und ein beschwingtes Programm auf die Beine gestellt – mit gegeltem Haar à la Guttenberg schnalzt Wolf unsterbliche Gassenhauer wie „Mein Bruder macht beim Tonfilm die Geräusche“ und selbstverfasste Frivolitäten wie „Rio Rita“, die definitive Hymne an eine schwäbisch sprechende Traumfrau. Das humorige Quintett ist ein Aushängeschild der Retro-Fraktion, die bei Anhängern des klassischen Jazz ein immer größeres Publikum findet – mit nostalgischen Texten, gerne auf Deutsch, und gewienertem Vortrag, plus die dazu dringend notwendige Portion Ironie.
Dazu zählen auch das „Premier Swingtett“, das Lieder und Tonfilmschlager im Django Reinhardt-Sound zum Besten gibt, oder die ausgebufften Unterhaltungskünstler von „Jazz Konfekt“.
Daneben lockt das Festival traditionell mit den unverbesserlichen Dixie-Kapellen, die ihren Old-School-Groove mittlerweile so perfektioniert haben, dass man den Mississippi in Nordhessen rauschen hört. Der Hot-Spot für diese Pappenheimer befindet sich traditionell an der Süwag Energie Bühne am Felsenkeller.
„Size Matters“ lautet das Motto der BigBands, die mit voluminöser Bläsersektion und Rhythmusgruppe für viele immer noch den Inbegriff des „großen“ Jazz verkörpern. Idstein beweist hier mit gleich drei lokalen Bands, dass der Jazz in der Taunusstadt eine Heimat gefunden hat. Und auch immer wieder junge Leute begeistert, siehe etwa die engagierte Schülerband „Coming Up“.
„Size Matters“ gilt aber ebenso im Kleinen. Das rheinländische Klavier/Bass/Schlagzeug-Trio „Hotz & Co“ zum Beispiel betreibt Vergangenheitsbewältigung auf seine ganz eigene, verschmitzte Art: Der erfahrene Kontrabassist Norbert Hotz und seine Mitstreiter kochen klassische Ragtime- und Swingnummern so lange ein, bis die Essenz der Stücke zu Tage tritt. Hier ist ein Konzept des Minimalismus zu entdecken, das Groove und Humor miteinander vermählt. Chapeau!

· Wilhelm Wolf & Die Möblierten Herren – Samstag, 18. Juni 2011, 22.00 Uhr, Bühne Börnchen
· Premier Swingtett – Sonntag, 19. Juni 2011, 16.00 Uhr, Süwag Energie Bühne Felsenkeller
· Jazz Konfekt – Sonntag, 19. Juni 2011, 17.30 Uhr, Tournesol-Bühne Marktplatz
· Coming up – Samstag, 18. Juni 2011, 18.30 Uhr, Naspa-Bühne Löherplatz
· Hotz & swingin´ stories Sonntag – 19. Juni 2011, 18.00 Uhr, Fraport-Bühne Rodergasse

Unterstützt wird das Idstein JazzFestival von der Nassauischen Sparkasse und der Süwag Energie AG.

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Jazz-Spitzen

Jazz als Kunstform ist lebendig wie selten. Das Idstein JazzFestival 2011 zeigt Modern-Meister wie das Engstfeld/Weiß-Quartett, Neo-Stilisten wie „Drei im roten Kreis“. Und Entdeckungen wie Hannah Köpf und Rufus Dipper, die erwachsenen Jazz mit immer neuen Einflüssen aus Filmmusik und Art-Pop mischen.

Tenorsaxofonist Wolfgang Engstfeld ist einer der Großen seines Fachs. Der Musikprofessor aus Köln kann sein Instrument zum Singen bringen wie kaum ein Zweiter. Beispielhaft steht der 58-jährige für klassische Tugenden des Jazz: Engstfeld verbindet Sinnlichkeit und souveräne Virtuosität und ungebrochene Neugier mit hoher Kenntnis der historischen Formensprache, mit Intellektualität und lyrischer Reife.
Im Zusammenspiel mit seinen hochkarätigen Mitmusikern Peter Weiss (Schlagzeug), Christian Ramond (Kontrabass) und Hendrik Soll (Piano) gewinnen Engstfelds subtile Eigenkompositionen dem akustischen Modern-Jazz immer neue Aspekte ab. Ein exzellentes Quartett, ein Kunstgenuss für Auskenner.
„Drei im roten Kreis“, ein relativ neues Trio um den Düsseldorfer Saxofonisten/Querflötisten Rainer Witzel, benannte sich nach einem Noir-Gangsterfilm von Jean-Pierre Melville. Und nicht nur, weil’s so schön schick klingt: Witzel lässt sich in seinen Stücken von Filmszenen und Momentaufnahmen inspirieren. Das hervorragend besetzte (und gekleidete) Trio klingt mal urban-rhythmisch, expressiv, vertrackt groovy, mal atmosphärisch drängend. Musik, die uns in ein akustisches Roadmovie entführt.
„Movie-Jazz“, so nennt auch der Mainzer Pianist Michael Geldreich seine neue Formation Rufus Dipper. Die zelebriert eine eigenständige Mischung aus filmmusikalischer Weite à la Yann Tiersen und seltsam glatten Crossoverjazz im Stil der Yellowjackets. Mit dieser romantisch-eingängigen, und doch ungewohnten Musik ist das Trio eine echte Entdeckung des diesjährigen Programms.
In eine gänzlich andere Richtung geht die junge Songschreiberin Hannah Köpf. Beeinflusst von souligen Vorbildern wie Carole King, experimentiert Köpf mit Pop und leichtem Jazz, ähnlich wie ihre skandinavischen Kolleginnen Rebekka Baken oder Silje Nergaard. Erst im Herbst 2010 debütierte sie mit ihrer gut besprochenen CD „Stories Untold“, die frisch und sehr ungezwungen daher kommt.
Vier Beispiele unter vielen, die zeigen, dass heutige Jazzkünstler in verschiedenste Richtungen streben, klassische Idiome weiterleben, aber auch eine neue Eingängigkeit und Hörbarkeit anstreben, die beim Publikum gut ankommen wird. Alles zu erleben und zu entdecken beim 27. Idstein JazzFestival.

Engstfeld/Weiß-Quartett. Samstag, 18. Juni 2011, 19.00 Uhr, Fraport-Bühne Rodergasse
Drei im roten Kreis. Freitag, 17. Juni 2011, 20.30 Uhr, Fraport-Bühne Rodergasse
Rufus Dipper. Sonntag, 19. Juni 2011, 12.00 Uhr, Fraport-Bühne Rodergasse
Hannah Köpf Band. Sonntag, 19. Juni 2011, 16.00 Uhr, Bühne Börnchen

Unterstützt wird das Idstein JazzFestival von der Nassauischen Sparkasse und der Süwag Energie AG.

Weitere Informationen beim Verkehrsverein Idstein e.V., Tel.: 06126/78-614, E-mail: jazzfestival@idstein.de.
Das komplette Festivalprogramm finden Sie im Internet unter www.idstein-jazzfestival.de

jazz@id

Vorfreude auf den Juni: Das 27. Idstein JazzFestival lockt vom 17.-19. Juni 2011 mit Party-Bands und zahlreichen musikalischen Entdeckungen. Zu günstigen Eintrittspreisen lässt sich hier die ganze Vielfalt des aktuellen Jazz entdecken. Für die gesamte Region ein Ereignis mit Kultcharakter.

Hexenturm, historische Altstadt, nette Menschen. Es gibt viele Gründe, das idyllische Idstein zu besuchen, aber im Juni gibt es noch siebenundfünfzig Gründe mehr. So viele Bands unterschiedlichster Stilrichtungen haben sich dieses Mal zum alljährlichen Jazzfestival der Stadt angesagt. Auf neun Bühnen bringen sie die frühsommerliche Luft zum Schwingen, begeistern, inspirieren, überraschen ein großes Publikum.
Inhaltlich hält Frank Reichert, künstlerischer Leiter des Festivals, am erfolgreichen Kurs der vergangenen Jahre fest. „Wir können den gewachsenen Stamm der Jazzfans mit exzellenten Musikern beglücken,“ verkündet Reichert. „Aber gleichzeitig wollen wir am Puls der Zeit bleiben, und auch Kindern und Jugendlichen aufregende Erfahrungen ermöglichen!“
So bietet die Großveranstaltung erneut jüngeren Musikern Gelegenheit, sich mit ihren Sounds und Formationen zu präsentieren. Mit „Philis und Mike“ tritt Sonntagnachmittag eine Band auf, die ein innovatives Programm für Kinder und Eltern auf die Beine stellt. Popfans freuen sich auf die mitreißende Stefan-Raab-Begleitband „Heavytones“, die hier das Teen-Idol Christian „Dursti“ Durstewitz begleiten.
Ein weiteres Zugpferd sind „The ReBeatles Project“, die mit Beatles-Originalen und aktuellem Popcover in unglaublich authentischem Sixties-Sound verblüffen. Mit dem sympathischen Schotten „Paddy Milner“ kommt ein Klavier-Hexer zwischen Pop und Boogie, der genau wie die subversiven Volksmusiker „Global Kryner“ dem Jazz ein ganz neues Publikum gewinnen kann.
„Es ist doch so,“ erklärt Reichert. „Als Zuschauer gehe ich auf das Festival, um mir etwas Bestimmtes anzugucken. Und entdecke plötzlich in einer Seitenstraße etwas Tolles, etwas für mich völlig Neues! Genau das ist es, was für mich persönlich den Reiz des Festivals ausmacht.“
Und zu entdecken gibt es wieder einiges. Glamouröse Big Bands, herausragende Modern-Jazz-Stilisten wie das „Engstfeld/Weiß-Quartett“, launiger Dixie zum Mitwippen, wagemutige junge Projekte wie „Rufus Dipper“, Groove-Experten, Klangkünstler und und und.
Jazz, so zeigt es das abwechslungsreiche Festivalprogamm wieder einmal, ist vital und zugkräftig. Und bleibt auch in unserem vernetzt-digitalisierten Internetzeitalter eine treibende Kraft für Musikkultur und soziale Begegnungen auf der Straße. Jazz hat in Idstein ein Zuhause, und das traditionsreiche Open-Air-Festival prägt mittlerweile die Identität der Stadt. Deshalb passt das Motto so gut: jazz@id.

Weitere Informationen beim Verkehrsverein Idstein e.V., Tel.: 06126/78-614, E-Mail: jazzfestival@idstein.de.Das komplette Festivalprogramm finden Sie im Internet unter www.idstein-jazzfestival.de
Unterstützt wird das Idstein JazzFestival von der Nassauischen Sparkasse und der Süwag Energie AG.