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Admiral Camilla

Vier Turnschuhpiraten aus "Mainhattan" legen Feuer an die Lunte. "Admiral Camilla" vermitteln ein klares Weltbild: Bier trinkt man aus Flaschen, Verstärker sind zum Lautmachen da. Tasteninstrumente? Sind was für Weicheier.
So kapert das seit 2009 existierende Quartett mit zwei Gitarren, Bass und Drums die besten Sounds der Rockgeschichte, plündert die Riff-Speicher von Deep Purple bis Alice Cooper, und destilliert eigene Songs daraus.
Live geht ihr Hardrock alter Schule gut ab. Sänger/Bassist Wolle krächzt in bester "Lemmy"-Manier gegen seine Kollegen an, fürs Publikum schmirgelt er seine Stimmbänder ohne Rücksicht auf Verluste ab. Nach dem Aufteilen der Beute (sprich Gage) sollte er vorsichtshalber eine Apotheke entern und einen Sack Salbei-Bonbons kapern.
www.admiral-camilla.de

Samstag, 18. Juni, 16.00-18.45 Uhr | innomatec-Bühne Schlossgasse

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Cris Cosmo

"Scheiß auf Facebook / Lass' uns ausgeh'n / Lass' uns feiern", verkündet ein gut gelaunter Cris Cosmo auf seiner dritten CD, die 2012 erscheint. Mit den beiden vorigen hat sich der gebürtige Badenser zum Hoffnungsträger all jener gemausert, die sich im Autoradio bessere Musik mit besseren Texten wünschen. Früher zog er als Strassensänger mit der Gitarre um die Welt und bewunderte den Multikulti-Minimalisten Manu Chao, seinen Künstlernamen verliehen ihm chilenische Freunde.
Kein Wunder also, dass ihm sommerlich-entspannte, harmonisch reizvolle Latin-Reggae-Pop-Nummern so leicht von der Hand gehen: Cris Cosmo ist ein lockerer, kreativer Typ mit sympathischer Bühnenpräsenz, egal ob er auf deutsch singt oder spanisch. Mit den Jahren hat er sich eine Band zusammengestellt, die seine eingängigen Gassenhauer zum Grooven bringt, elektrisch oder akustisch spielen kann, aber auch zunehmend fetzige Clubsounds einbaut.
Freuen wir uns auf die positiven Vibrationen, die dieser musikalische Globetrotter zu verbreiten pflegt. Und Scheiß' auf Facebook, wenigstens heute abend.
www.criscosmo.com

Freitag, 17. Juni, 19.30-21.15 Uhr | Naspa-Bühne, Löherplatz

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Don P. & The Blue Jags

Fender-Freak Don P. wurde dereinst vom Blitz getroffen, als er den Gitarrengott Stevie Ray Vaughn live erleben durfte. Es hat ihn nie wieder losgelassen, und sein eigenes Musikschaffen nachhaltig geprägt: Der Schweizer spielt beinharten Texas-Blues mit roher Urgewalt und Intensität, streut unorthodoxe Chords und triolische Rhythmen in seinen Mix aus Bluesklassikern und Eigenkompositionen.
Vergangenes Jahr war der Gitarrist als Sideman von Albie Donnelly in Idstein zu Gast, heuer rockt er das Haus im klassischen Trio: back to basics. Und die heißen in seinem Falle Blues, Blues, und nochmal Blues, verstärkt durch 240 Volt.
www.donp.ch

Samstag, 18. Juni, 19.30-21.15 Uhr | innomatec-Bühne Schlossgasse

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Heavytones feat. Christian "Dursti" Durstewitz

Pop-Highlight! Keine Frage. Der Schlaks "Dursti" Durstewitz wurde mit seinen Auftritten bei Stefan Raabs TV-Show "Unser Star für Oslo" bundesweit bekannt. Hier zog er erst am Schluss gegen die spätere Grand-Prix-Siegerin Lena Meyer-Landrut den Kürzeren.
Zu unrecht! Finden jedenfalls seine vielen Fans. Immerhin schreibt der 22-jährige Sympath seine Songs selber, er spielt mehrere Instrumente, und wenn er will, wickelt er sein Publikum allein mit Akustikgitarre, Gesang und lockerer Bühnenpräsenz um den kleinen Finger.
Ende 2010 veröffentlichte er sein CD-Debüt "Let Me Sing", wo er sich mit gut gemachten Songs und extra-zotteliger Mähne als Dein-Popstar-von-nebenan präsentiert. Das alleine spricht schon für einen klasse Auftritt, aber er kommt ja nicht alleine.
Sondern mit den Heavytones, Stefan Raabs Hausband. Die sind nach inzwischen tausenden von Auftritten, u.a. mit Gaststars wie James Brown, Michael Blublé, Stefanie Heinzmann oder Till Brönner eine der "tightesten" (sprich präzisesten) Funk-Bands Deutschlands. Das achtköpfige Profi-Kollektiv kann alles zwischen Acid-Jazz und Funkrock, und schwingt live gern den Groove-Hammer.
Anfang 2011 begleiteten sie noch Lena Meyer-Landrut bei der Grand-Prix-Vorauswahl, hier sind nun die Heavytones mit Hoffnungsträger "Dursti" Durstewitz. Und ab geht's!
www.heavytones.de
www.christiandurstewitz.de

Samstag, 18. Juni, 22.15-23.45 Uhr | Naspa-Bühne, Löherplatz |

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Jungletones

Sie schwingen sich an den Lianen des Rock'n'Roll, Rockabilly, Blues, Country, Surf, Reggae und Jazz durch den Urwald des Roots-Rock. Das Fuldaer Trio um Frontmann und Gitarren-Tarzan Guido Kaib verfolgt jene Traditionslinie, die von Elvis über die Stones bis zu den Stray Cats und den White Stripes reicht. Deren Songs interpretieren die Drei im knackigen "Jungletones"-Stil, der die Röhrenverstärker qualmen lässt.
Eine Besonderheit: Mit Banjo und Kontrabass mutieren Kaib und Co. im Handumdrehen zum akustischen Country-Trio und erinnern daran, dass auch ein Johnny Cash ein "bad boy" war. Ein Ereignis für alle, die rotzigen Rock'n'Roll ohne angezogene Handbremse schätzen.
www.jungletones.de

Freitag, 17. Juni, 20.00-23.15 Uhr | Bühne Höerhof

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Krüger Rockt!

Bühne frei für Rock'n'Roll-Tier Harald Krüger. "Der beste Jerry Lee Lewis der Republik" nannte ihn einst die Süddeutsche Zeitung: Krüger malträtiert sein Klavier mit Händen, Füßen und sonstigen Körperteilen in bester Lewis-Manier, und beschwört zusammen mit seinen schmalzlockigen, musikalisch topfitten Kumpanen die große, wilde Zeit der Fifties herauf.
Rockabilly im Vollgastempo, Doo-Wop, Boogie-Woogie oder hemmungslose Schnulze - "Krüger rockt!" lässt keine Fragen offen und kein Auge trocken.
www.harald-krueger.de

Sonntag, 19. Juni, 12.30-15.15 Uhr | innomatec-Bühne Schlossgasse

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The ReBeatles Project

Andrew, Martin, Hannes & Chris. Vier Männer wollten nicht hinnehmen, dass John, Paul, George & Ringo ihre Band 1970 einfach auflösten. Sie übernahmen den Staffelstab der Fab Four, ließen sich die Haare ins Gesicht wachsen, kauften sich die Boots, die Sixties-Anzüge, die Vox-Verstärker, die Instrumente, ja sogar ein Original-Beatles-Mischpult.
Viel wichtiger aber: Sie studierten die "Fab Four" mit der jahrelangen Hingabe von Meisterschülern, bis sie den Sound der "early Beatles" verblüffend echt re-produzieren konnten. Es ist unheimlich! Eingefleischte Beatles-Fans brechen regelmäßig in Tränen aus, wenn die ehemalige Schülerband des Mainzer Schlossgymnasiums auf der Bühne zu Re-Inkarnationen der Popgötter mutiert.
Da waren sie auf einmal Kultfiguren, aber das reichte ihnen nicht. 2010 knöpften sich die deutschen Pilzköpfe mit einem cleveren Twist akute Megahits von P!nk ("Get The Party Started"), Robbie Williams ("Let Me Entertain You"), Lady Gaga ("Poker Face") oder Amy Whinehouse ("Rehab") vor.
Und das muss man gehört haben, um es zu glauben: Auch dieser freche Witz quer durch die Popgeschichte funktioniert wie eine Eins. Ihr enthusiastischer Sixties-Klang macht die Re-Beatles zu Kultfiguren bei Fans und Kritikern von "Bild" bis "Stern". Ein Glanzlicht des Idstein-Sommers 2011.
PS: Mitkreischen und Teddys Schmeißen ist ausdrücklich erlaubt! Yeah, yeah, yeah.
www.rebeatles.de

Sonntag, 19. Juni, 18.00-20.45 Uhr | vr bank-Bühne, Rathaus

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Stormy Monday

Ohne Sonnenbrille gehen Sie nicht aus dem Haus... Aber das ist für ihre Idsteiner Nachbarn nichts Neues. Denn "Stormy Monday", die Band um den Sänger und Gitarristen Jörg Steiner, hissen die Piratenfahne des Classic-Rock schon seit vielen Jahren am Hexenturm.
Neben Klopfern von AC/DC, den Stones, Deep Purple, Led Zeppelin und und und komponieren die Party-Rocker inzwischen auch eigene Songs mit kritischen Texten ("Globalization"). Und tatsächlich, wenn die Gitarren mal wieder so herrlich gestrig drauflos quengeln, dann fühlt man sich tatsächlich an Steppenwolf ("Born to be wild") erinnert. Deren Sänger stammte ja auch aus Deutschland.
www.stormy-monday-band.de

Freitag, 17. Juni, 20.15-23.30 Uhr | innomatec-Bühne Schlossgasse

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Tiger B. Smith

Fünfzig Jahre im Rockgeschäft, und immer noch fletscht das Bühnentier die Zähne. Tiger B. Smith (alias Holker Schmidt) hat Unglaubliches mit- und durchgemacht: Krautrockhoffnung in den 60er Jahren, Glamrock und Strassenjungs-Punk in den 70ern, Elektropop in den 80ern.
Nun kann der Sänger/Gitarrist/Entertainer ganz entspannt in der Rockgeschichte von Elvis über Hendrix bis Tiger B. Smith wildern, wehrlose Hits anspringen und sie nach Hause zu seinem mittlerweile 24jährigen Sohnemann schleppen, der sich seinerseits nicht scheut, das Ganze mit deutschsprachigen Rap-Einlagen zu garnieren.
Die Familie Tiger traut sich was. Und erzeugt mit großer Geste Stimmung wie im Partykeller. Einziger Wermutstropfen: Die kultige Afro-Frisur von anno 74 ist verschwunden, das Fell des Tigers hat sich gelichtet.
www.midilab.de

Samstag, 18. Juni, 18.30-20.15 Uhr | Tournesol-Bühne, Marktplatz

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