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BLyrical Joel

Viele Musiker schätzen den Popjazzer Billy Joel, diese hier haben aus Liebe zu ihm sogar ein ungewöhnliches Konzertprogramm auf die Beine gestellt: B. Lyrical Joel interpretieren Songs des New Yorkers, und integrieren deutsche Übersetzungen seiner Texte in die Musik und die Pausen. Dichterlesung trifft Westcoast-Harmonien, nachdenklich-Poetisches wechselt sich ab mit durchaus fetzigen Passagen.
Die Musiker stammen wie Frank Schäffer und Gitarrist Christof Brill überwiegend aus dem Umfeld des Capitol Mannheim, der Sänger/Schauspieler Sascha Kleinophorst übernimmt die gefühlvollen englischen Gesangsparts. Heike Schäffer-Roos liest mit wohlklingender Stimme deutsche Wörter. Ein mutiges Zusammenspiel, dass einen Joels Musik neu entdecken lässt.
www.b-lyrical-joel.com

Freitag, 17. Juni, 20.00-23.15 Uhr | Tournesol-Bühne, Marktplatz

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BBBeat

Florian Bungardt und Jens Bachmann sind verrückt! Im positiven Sinne. Was der Schlagzeuger und der Bassist im Duo auf die Beine stellen, ist einfach unglaublich, und für Musiker schon rein spieltechnisch ein Hammer.
Bungardt ist ein Drummer der Extraklasse, er trommelt die kompliziertesten Grooves mit geradezu unverschämter Leichtigkeit, seine Soli erinnern an den legendären Steve Gadd. Nebenbei triggert er noch kleine Loops und Samples. Sechs-Saiten-Bassist Bachmann spielt via Loop-Technik mit sich selbst, seine beidhändigen Fingersätze muss man originell nennen. Zusammen fabrizieren sie einen orchestralen, soften Jazz-Rock, der trotz enormer Virtuosität total unangestrengt daherkommt.
Das Fachmagazin "Sticks" urteilte 2010: "BBBeat ist ein urbaner Groove-Kosmos, ein aufregendes Bass-Schlagzeugduo par excellence. Spannende Musik, in der Intelligenz und Emotionalität zu einem knisternden Stoff fusionieren."
www.myspace.com/bbbeatmusic

Samstag, 18. Juni, 19.30-21.15 Uhr | Bühne Obergasse

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BON

Zweieinhalb Stimmriesen, eine orchestrale Gitarre, Songs von Ray Charles, Genesis bis Kylie Minogue in neuem, intimem Gewand. Das ist das Konzept von BON, einem starken Dreier zwischen Bossa und Chansonpop.
Elke Diepenbeck sang schon für Edo Zanki, Sabrina Setlur, Jule Neigel, Paul Kuhn oder Peter Herbolzheimer. Gitarrist und Film-Komponist Tilmann Höhn spielt in diversen Bands, ähnlich wie Co-Sänger Torsten Haus. Vor allem in den kraftvoll arrangierten Harmoniegesängen zeigen diese drei Profis Power und Stilsicherheit.
Dabei zeigen sich B.O.N. auch experimentierfreudig: Dezent beigemischte Loops, aber auch exotische Instrumente wie Shruti, Tanpuras, Blockflöten und Melodicas erweitern den Kammersound des Trios. Pop und Jazz mit besonderer Note.
www.b-o-n.de

Samstag, 18. Juni, 15.30-18.15 Uhr | vr bank-Bühne, Rathaus

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Claus Boesser-Ferrari & Thomas Siffling

Das Gipfeltreffen zweier Instrumentalmeister, die bei aller Unterschiedlichkeit viel gemeinsam haben: die Lust, Grenzen zu überschreiten, klangliches Neuland zu erforschen und sich nie mit dem Erreichten zufrieden zu geben.
Trotz seiner vergleichsweise jungen Jahre ist Thomas Siffling einer der besten deutschen Jazztrompeter. Der rastlose Player leitet die SAP Big Band, er spielte u.a. mit De/Phazz und den Söhnen Mannheims, gründete sein eigenes Label, tourte weltweit mit verschiedenen Projekten und lehrt seit neuestem als Dozent an der Musikhochschule Saar.
Wie sein Kollege Til Brönner pflegt Siffling einen zugänglichen, an den großen Klassikern geschulten lyrischen Ton, ohne seine Virtuosität vordergründig zur Schau zu stellen. Und wie Brönner flirtet er mit populären Strömungen wie Lounge-Jazz und elektronischen Grooves, um dem Jazz ein neues Publikum zu gewinnen.
Sein Gegenüber Claus Boesser-Ferrari ist ein wahres Gitarren-Ereignis. Schon 1980 gewann er den Ersten Preis der Deutschen Phono-Akademie, er spielte mit Avantgarde-Größen wie Fred Frith und Marc Ribot, komponierte zahlreiche Bühnenmusiken. Klassische Spielweisen hat der heute 58-jährige schon lange hinter sich gelassen, sein expressiver Vortrag mischt Fetzen der Jazz- und Rockgeschichte mit frappierenden Lautmalereien. Bei denen klopft, sägt und schrubbt Boesser-Ferrari genialisch auf der Akustikgitarre herum und entlockt ihr unerhörte Klänge, die er zusätzlich mit elektronischen Effekten anreichert.
Das Zusammenspiel dieser beiden fällt aus dem Rahmen. Das Duo spielt Eigenkompositionen, Beatles oder Bill-Frisell-Miniaturen. Zwischen brachialen Groove-Wolken, filigranen Zwiegesprächen und abstrakten Klangskulpturen ist alles möglich. Musik als Abenteuer, ein Highlight für aufgeschlossene Ohren.
www.thomassiffling.com
www.boesser-ferrari.de

Samstag, 18. Juni, 19.30-21.15 Uhr | Bühne Börnchen

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Femmes du Sax

Sie brauchen eigentlich keine Mikrophone, keine Verstärker, im Grunde noch nicht mal eine Bühne! Und trotzdem sind die vier Frauen von Femmes du Sax ein Hingucker - Michelle Labonte, Yolanda Diefenbach, Julia Zinn und Hanna Kraus haben Standards zwischen Swing und James Brown so clever und mitreißend für ihre vier Saxofone arrangiert, dass echtes Bigband-Feeling aufkommt. Schon erstaunlich, welche Klangfarben und präzise Rhythmen die Könnerinnen aus ihren goldigen Instrumenten rauskitzeln können.
Dazu haben die jungen Bläserinnen in den drei Jahren ihres Bestehens richtige Entertainerqualitäten entwickelt. Unmöglich, sich nicht von ihrem Enthusiasmus und ihrer Gute-Laune-Show anstecken zu lassen.
www.femmes-du-sax.de

Sonntag, 19. Juni, 12.30-15.15 Uhr | Bühne Obergasse

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Global Kryner

Wenn Madonna jodeln lernt! Die weitgereisten Österreicher GLOBAL KRYNER erstaunen und begeistern mit einer überschäumenden, musikalisch exzellenten Melange aus Oberkrainer-Volksmusik, Latin, Jazz, und bissig verfremdeten Pophits von Santana bis Falco. Diese mitreißende musikalische Globetrotterei brachte der Band Sendezeit auf arte, Einladungen von Jazzfestivals, und den Sieg bei der österreichischen Vorauswahl zum Eurovision Song Contest 2005 ein.
Das sorgt Live für manchen Gänsehautschauer. Im mitreißenden Groove der Global Kryner können sich am Ende jung und alt, wild und mild miteinander in den Armen liegen und sozusagen subversiv schunkeln. Muss man mal gehört haben!
www.globalkryner.at

Freitag, 17. Juni, 22.00-23.30 Uhr | Naspa-Bühne, Löherplatz

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Kinskî

Eine äußerliche Ähnlichkeit mit Schauspiel-Wüterich Klaus Kinski ist eher nicht gegeben, aber man kann sich denken, warum sich das Siegener Gitarre/Bass/Schlagzeug-Trio den Exzentriker zum Namens-Patron erkoren hat: Kinskis psychopathologisch gespeiste Energie beeindruckt bis heute, er konnte sein Publikum nachhaltig erschrecken.
Beeindrucken will die Formation um den Gitarristen/Saxofonisten Nikolaus Zarmutek auch. Einst stählten sie die Musikerfinger durch Hardcore-Metal, inzwischen knöpfen sich die drei ungerade Takte, frickelige Unisono-Läufe und sägende Riffs mit Funk-Anleihen vor. So entstehen sperrig-düstere Instrumentals mit mäandernden Soli irgendwo zwischen Zappa, Brecker Brothers und Pantera. Das passt in keine Schublade - genau wie Kinski.
www.myspace.com/kinskiraum

Samstag, 18. Juni, 16.00-18.45 Uhr | Bühne Obergasse

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Tom und Jenny

...sind weder Cindy und Bert, noch Katz und Maus, sondern Sängerin Jenny Thiele und Thomas Mühlhoff an der Akustik-Gitarre. Die beiden sehen aus, als würden sie gerade ihre Abi-Prüfungen schwänzen. Aber sie haben eines der schrägsten und eigenwilligsten Kreativduos gegründet, das man sich vorstellen kann.
Er zupft, slapt und streichelt seine Gitarre, und reiht wieselflink bruchstückhafte Jazz- und Pop-Elemente aneinander. Sie gurrt, zischelt und trägt ihre abgefahrenen Texte mit kräftiger Stimme vor.
Das Ergebnis sind irgendwie außerweltliche Songgebilde, definitiv nicht radiotauglich aber durchaus fetzig, spontan wirkend, aber ausgeklügelt, attraktiv aber spröde, minimalistisch aber exaltiert, jung, und vor allem anders als der Rest.
Vergangenes Jahr haben die Kölner eine skurrile Konzept-CD mit lauter Tierliedern gemacht. Sie heißt "Tom und Jenny im Zoo", jeder Song ist für ein spezielles Tier, und birgt eine eigene Geschichte voller Emotionen.
www.tomundjenny.de

Sonntag, 19. Juni, 16.00-18.45 Uhr | Bühne Obergasse

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Two Man Group

Was mit einem Schlagzeug und einem E-Bass so alles möglich ist, das zeigen Hermann Kock, Gründungsmitglied des Sagmeister Trios, und Moritz Grenzmann. Kock ist einer von Deutschlands führenden Schlagwerkern, technische Präzision auf Topniveau verbindet er mit Energie und musikalischem Ausdruck.
Für das Projekt Two Man Group hat er sich mit dem Ausnahme-Bassisten Moritz Grenzmann zusammengetan, der natürlich exzellent grooven, aber seinem Instrument mit ungewöhnlichen Flageolettgriffen auch neuartige Klänge entlocken kann. Diese beiden Virtuosen bewegen sich im Grenzbereich zwischen Jazz und freiem Rock, zwischen Komposition und Improvisation.
www.hermannkock.de

Samstag, 18. Juni, 19.30-21.15 Uhr | Bühne Höerhof

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